Endoskopie

In der Endoskopie:

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Vor- und Nachgespräch:

Vor jeder Untersuchung erfolgt ein ärztliches Aufklärungsgespräch, bei dem wir Ihnen die Untersuchung, die Vorbereitung,  die Narkose und die Risiken genau erklären.

Nach der Untersuchung besprechen wir erneut mit Ihnen das vorläufge Ergebniss. Sollten während der Untersuchung Proben entnommen werden, schicken wir diese zur Beurteilung weiter in eine Speziallabor. Der ausführliche Befundbericht der Untersuchung geht ca. 5-7  Tage später an Ihren Hausarzt.

Untersuchung im Tiefschlaf:

Wir bieten Ihnen sowohl bei Magen – und Darmspiegelungen die Möglichkeit, die Untersuchung durch eine Spritze in die Vene zu verschlafen.  Die Überwachung erfolgt wie bei einer Narkose mit Blutdruck-, Puls- und Sauerstoffmessung und wird vom Arzt und einer geschulten Mitarbeiterin überwacht.  Jedoch dürfen sie an diesem Tag kein Auto fahren (gilt auch für Fahr- und Motrorräder) und müssen sich in unserer Praxis abholen lassen.

Gastroskopie:
(Magenspiegelung einschließlich Speiseröhre und Zwölffingerdarm)

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine Untersuchung, bei dem sich Speiseröhre, Magen und oberer Teil des Zwölffingerdarms von innen betrachten lassen. Es wird dafür ein spezieller Schlauch („Gastroskop“) über den Mund in die Speiseröhre und den Magen eingeführt. Dabei verwenden wir die natürlichen Öffnungen wie beim Essen, nur dass sie selbst den Schlauch nicht schlucken müssen. Bei guter Eigenkontrolle des Schluck- und Würgegefühls lässt sich die Untersuchung auch mit örtlicher Rachenbetäubung ohne Schlafmittel durchführen.

Durchgeführt wird die Untersuchung bei Beschwerden wie Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Oberbauchschmerzen oder Durchfall. Dabei ergeben sich Erkrankungen wie Reflux, Gastritis, Helikobakterinfektion oder Sprue (=Zöliakie).

Bitte beachten Sie:

Koloskopie
(Darmspiegelung, als Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchung (Stichwort Darmkrebsvorsorge) oder zur Abklärung von Beschwerden, ggf. mit Abtragung von Polypen)

Bei der Dickdarmspiegelung (Koloskopie) schaut der Arzt mit einem im Vergleich zur Magenspiegelung deutlich längerem optischen Gerät („Koloskop“) das Innere des Dickdarms an und kann über spezielle Arbeitskanäle kleine Eingriffe vornehmen oder Gewebeproben entnehmen. Bei guter Schmerzkontrolle und fehlenden Narben durch Operationen kann die Untersuchung in Einzelfällen auch ohne Schlafmittel begonnen werden. Wenn es dann zu unangenehm wird, kann dann noch während der Untersuchung das Mittel gespritzt werden

Bei der Darmkrebsvorsorge geht es dabei vor allem um die Entdeckung von Polypen, als gutartigen Vorstufen des Darmkrebs. Diese werden dann mit einer kleine Zange oder einer Elektroschlingen abgetragen. Bei Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blut im Stuhlgang finden sich ggf. Erkrankungen wie Divertikulose oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Bitte beachten Sie: